Gumpert Apollo

Aufatmen in Altenburg – dank neuer Investorengelder nimmt die Produktion in der GUMPERT Sportwagenmanufaktur wieder Fahrt auf. Asiatische Automobilenthusiasten wollen Thüringer Autobauer nach vorn bringen. 2011 ist Neuvorstellung einer zweiten Modellreihe geplant. Dies ist der Grundtenor der Pressemeldung die gerade bei uns in die Redaktion flatterte.

Hier der weitere Wortlaut der Pressemitteilung:

Genau zwei Monate nachdem ein Großteil der Mitarbeiter das Unternehmen verlassen hat, ist die GUMPERT
Sportwagenmanufaktur GmbH endgültig gerettet und die notwendige Liquidität zur Abwicklung der zahlreich
vorhandenen Fahrzeugbestellungen wieder hergestellt. „Am 1. September haben wir offiziell die Gesellschafterverträge unterzeichnet“, verkündet Roland Gumpert voller Stolz und Zuversicht. „In einer Kooperation auf Augenhöhe wollen wir gemeinsam mit einer asiatischen Gesellschaft die Zukunft der Sportwagenmanufaktur prägen und die Marke GUMPERT wieder auf die Überholspur bringen.“ Über die genauen Details der Verträge sowie die namentliche Nennung der asiatischen Gesellschaft haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Ausschlaggebend für den Einstieg der neuen Gesellschafter, die sich bereits vor Ihrer Kooperation mit dem Thüringer Autobauer im Automobilbereich engagierten, war neben den vollen Auftragsbüchern auch die Überzeugung von der Qualität und Leistungsfähigkeit des apollo. „Die herausragenden Fahreigenschaften und die international gültige Straßenzulassung für einen reinrassigen Rennwagen wie den apollo waren ein großes Pfund während der Verhandlungen. So waren wir uns auch sehr schnell einig und mussten lediglich an den Feinheiten arbeiten“, resümiert Roland GUMPERT die Verhandlungen mit der neuen Gesellschaftergruppe.
Bereits seit Anfang August wird die Produktion in der Altenburger Manufaktur schrittweise hochgefahren.

Dank der neuen Gesellschafter konnten die dringend benötigten Materialien bestellt werden. Außerdem wurde bzw. wird in den nächsten Wochen ein Großteil der ehemaligen Mitarbeiter wieder eingestellt: „Darauf bin ich besonders stolz“, meint Gumpert, “das gegebene Versprechen einzuhalten und mit den Mitarbeitern, die das hier alles mit erschaffen haben, weiter zu machen.“

Neben der kurzfristigen Herstellung von Liquidität bildet die Kooperation langfristig auch die Basis für neue
Investitionen in der Altenburger Manufaktur. Als erster Schritt wurden bereits neue Karosserie-Werkzeuge in Auftrag gegeben, die Teil einer Qualitätsoffensive der GUMPERT Sportwagenmanufaktur GmbH sind. Firmenchef Gumpert: „Jetzt haben wir die Chance, den ohnehin schon sehr hohen Qualitätsstandard in der Manufaktur noch ein wenig nach oben zu schrauben.“ Schlussendlich kommen die Investitionen nicht nur potentiellen apollo Fahrern zu Gute, sondern fließen auch in die Entwicklung eines neuen Modells, das 2011 auf den Markt kommen soll.

- Ende der Pressemitteilung -