|

Lamborghini – wohl für jeden Autoliebhaber gleichbedeutend mit Kraft, Geschwindigkeit und Eleganz. Und das alles kombiniert mit einem kompromisslosen Design, das jedem Fahrer sofort klar macht, wo es lang geht. Landwirtschaft, Ackerbau, Dieselnageln und gemächliches Schleichen über Stock und Stein…was redet der da? Nun, ich möchte in diesem Artikel ein wenig auf die Geschichte der legendären Marke eingehen – und die hat nun mal unter anderem mit Traktoren angefangen.
Übrigens haben nicht nur Lamborghinis eine Nagel-Vergangenheit. Auch bei Porsche wurden mal Traktoren gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die eben dringender gebraucht als schnelle Prestigeobjekte. 1959 gesellten sich zu den wenig dynamischen Traktoren auch noch Brenner und Klimaanlagen. Klingt immer noch nicht sportlich. Nun, man brauchte schließlich erstmal ein solides Fundament. Mit „man“ ist übrigens Ferruccio Lamborghini gemeint, ein Bauerssohn, der für diesen Beruf allerdings wenig Interesse zeigte. Zum Glück!
Wirklich danken sollte man aber der Regierung, die ihm eine Lizenz für den Bau von Hubschraubern verwehrte. So kam er zu den Autos. Die Legende besagt allerdings, dass Ferruccio Lamborghini mit seinem damaligen Ferrari unzufrieden gewesen sein soll und sich daher entschloss, eigene Autos zu bauen.

Die Heimat von Lamborghini ist Sant’Agata Bolognese, etwa 25 Kilometer entfernt von Bologna in der Emilia Romagna gelegen. Er eröffnete 1963 dort eine Autofabrik, die 1964 begann, Wagen auszuliefern. Begonnen hat es damals mit dem 350 GT. Ab diesem Jahr ging es stetig bergauf – bis 1972, als Ölkrise und Rezession einen 50-prozentigen Verkauf an einen Schweizer Geschäftsmann unumgänglich machten.

Allerdings war das erst der Anfang eines regen Besitzerwechsels. Von 1984 bis ´87 war Mimran Besitzer, der dann 1987 von Chrysler abgelöst wurde. Danach – von 1994 bis 1998 durfte sich eine Firma namens Megatech Besitzer nennen. Seit 1998 befindet sich „Lambo“ nun schon in Audi-Hand.

Hier nun etwas zu den Autos. Mächtig Aufsehen erregte Lamborghini 1966 mit dem Miura, der in der stärksten Version mit immerhin 385 PS durchaus in der Lage war, an der 300er-Marke zu kratzen, womit Lamborghini vorerst in der PS-Schlacht einen Sieg verbuchen konnte. Heutzutage verbindet man mit Lamborghini Modellnamen wie Murcielago oder Gallardo. Dabei sollte aber auch der Countach nicht in Vergessenheit geraten.

Von 1989 bis 1993 versuchte sich Lamborghini auch mal in der Formel 1 als Motoren-Hersteller, was aber nicht von besonderem Erfolg gekrönt war.


Die heutige Modellpalette umfasst zwei Grundmodelle, die zum einen aus dem neueren Gallardo besteht, der als Einstiegsmodell fungiert und dem Murciélago als Topmodell. Außerdem werden beide Modelle seit dem Jahr 2005 auch als Cabrio angeboten, womit eine breitere Käuferschicht angesprochen werden sollte.

Lamborghini, die Marke mit dem Stier im Wappen ist derzeit eine, von Stephan Winkelmann, President and CEO Automobili Lamborghini S.p.A. geführt, sehr erfolgreich Sportwagenmarke. Regelmäßig werden neue Modelle auf den Markt gebracht, welche von der Zielgruppe der Lamborghinifans begeisternd angenommen werden.
Das Designcenter auf dem Gelände der historischen Geburtsstätte aller Lamborghini in Sant’Agata Bolognese garantiert mit jedem neuen Fahrzeug, dass die Supersportwagen der Marke mit dem Stier exklusiv, sinnlich und herausfordernd bleiben, eben typisch italienisch.
KFZ Versicherung wechseln: Online kann man die Prämien und Leistungen verschiedener Autoversicherungen vergleichen
Schreiben Sie einen Kommentar ...