Für Freunde zweizylindriger Fahrmaschinen ist die Ducati Hypermotard das Funbike für den Kurvenspaß schlechthin. Puristische Bauweise, die wichtigsten Bedienelemente dort wo sie hingehören, ohne viel Schnick-Schnack. Jetzt kommt Marcus Walz ins Spiel, besser bekannt als Custom-Bike-Gott für Extremumbauten amerikanische Zweizylinder. Er schnappte sich die von Hause aus flotte Italienerin und fing an zu schrauben.

Heraus kam dabei die coolse Fahrmaschine die ich bislang gesehen haben. Wenn ein Motorrad den Begriff Caferacer zurecht tragen darf, dann die 1100er Tosa von Marcus Walz. Der Name des Bikes stammt von einer berüchtigten Kurve auf der Grand-Prix-Strecke in Imola.

Änderungen am Italobike mit dem filigranen Gitterrohrrahmen wurden fahrwerkstechnischer Natur genauso gemacht, wie auch Tuningmaßnahmen an der Optik. Es kamen hochwertige Materialien im Austausch zum Einsatz. Viel Carbon, Magnesium und Titan wurden an der Tosa verbaut. Nebenbei noch etwas Pinstriping ganz nach Custom-Art. Insgesamt acht Kilo Gewichtsersparnis ergab die Abspeckkur.

Natürlich darf ein richtiger Tuner das wichtigeste am Bike nicht auser Acht lassen, das Antriebsaggregat. Der italieinische V2 erhielt neue Nockenwellen und ein spezielles Steuergerät. Optisch wie technisch Custom-Made, das war das Ziel von Marcus Walz . Und er hat meines Erachtens einen wahren Volltreffer gelandet.

Das Handling der Tosa wurde übrigens in der echten Rennathmosphäre des Hockenheimrings getestet. Kein Wunder, die heiligen Hallen des WalzWerkes sind nur ein Katzensprung weit davon entfernt. Kimi Raikkönen, vielen als Formel1-Fahrer bekannt, bestellte vor kurzem als Erster eine der exklusiven Tosas made by Marcus Walz.

Gefahren bin ich bislang erst die normale Hypermotard von Ducati und schon das war ein unbeschreiblicher Fahrspaß. In den Finger jucken würde mich die Tosa ungemein, werde wohl gleichmal bei Marcus durchklingeln …